Brunhilde Meyerhoff stand vor der Entscheidung: Sollte sie zuerst ihre private Rentenversicherung, ihre Riester-Rente oder ihr Depot anzapfen? Ein KI-Finanzplaner erstellte einen Jahresplan, der alle drei Quellen kombinierte und ihre Steuerlast um geschätzte 2.800 Euro jährlich senkte.
Basiswissen zur gestaffelten Entnahme
Die Software ordnet Ihre Vermögenswerte nach Besteuerungsregeln. Sie zeigt, welche Auszahlungen in welchem Jahr steuerlich günstiger sind. Das System erstellt einen Zeitstrahl mit empfohlenen monatlichen Entnahmen aus jeder Quelle.
Fortgeschrittene Strategien berücksichtigen Freibeträge mehrjährig
Erfahrene Nutzer lassen die KI Szenarien über mehrere Steuerjahre simulieren. Das System verschiebt Entnahmen zeitlich, um Grundfreibeträge und Sparerpauschbeträge optimal auszunutzen. Es warnt, wenn größere Einmalentnahmen Sie in eine höhere Progressionsstufe drücken würden.
Frau Meyerhoff folgte dem Plan: Im ersten Jahr entnahm sie hauptsächlich aus ihrem steuerpflichtigen Depot, um den Sparerpauschbetrag auszuschöpfen. Ab dem zweiten Jahr begann sie mit der Riester-Auszahlung in kleineren Raten. Die KI hatte berechnet, dass diese Reihenfolge ihre Gesamtsteuerlast über acht Jahre um 18.600 Euro reduzieren würde.