Helmut Vosgerau wollte wissen, ob sich eine private Rentenversicherung lohnt. Das KI-Tool berechnete nicht nur die erwartete Auszahlung, sondern auch den steuerpflichtigen Ertragsanteil abhängig von seinem Renteneintrittsalter.
Einstieg: Was die Software automatisch erfasst
Das System fragt nach Geburtsjahr, geplanten Rentenbeginn und vorhandenen Alterseinkünften. Daraus ermittelt es den persönlichen Steuersatz und wendet Freibeträge an. Die Oberfläche zeigt Netto-Beträge nach Steuern und Sozialabgaben.
Fortgeschrittene Nutzung erfordert manuelle Eingaben
Wer außergewöhnliche Belastungen wie Pflegekosten oder Krankheitsausgaben geltend macht, muss diese selbst eintragen. Die KI kann zwar Durchschnittswerte vorschlagen, kennt aber Ihre individuelle Situation nicht. Ebenso bei Sonderausgaben für Spenden oder Handwerkerleistungen.
Herr Vosgerau entdeckte: Seine geplante Riester-Rente würde im Auszahlungsjahr 2028 einen höheren steuerpflichtigen Anteil haben als angenommen. Er verschob den Vertragsabschluss um zwei Jahre, um von günstigeren Besteuerungsregeln zu profitieren. Ein Steuerberater bestätigte die Kalkulation.